Im Wechsel der Akkorde
Mittwoch, 26. Januar 2011

Hobbyistischer Ausblick 2011

Am Ende des Monats Januar, wo traditionell bereits alle unrealistischen Vorsätze für das neue Jahr über Bord gegangen sind, lohnt vielleicht ein Blick auf die noch verbliebenen Vorhaben, die dann um so inbrünstiger verfolgt werden können.

Das vergangene Jahr hatte für mich (was Hobbys betrifft) einen klaren fotografischen Schwerpunkt. Dabei habe ich mich auch mit dem aus meiner Sicht notwendigen Equipment ausgestattet und dazu im Vorfeld ausführlich recherchiert, was durchaus Zeit gekostet hat.

Da die (Frei-)Zeit ein knappes Gut ist, kam die Musik dabei zu kurz. Das finde ich doch schade und möchte daran etwas ändern. In diesem Jahr werde ich mich wieder stärker dem Thema Musik zuwenden.

Das fängt bereits beim Umbau meines Heimstudios an. Notwendig wurde der Umbau, weil ich im letzten Jahr das Zimmer renoviert habe in dem das Heimstudio untergebracht ist. Da ich dafür jetzt eher etwas weniger Platz vorgesehen habe, möchte ich bei dem Umbau auch eine Konzentration auf das Wesentliche umsetzen. Das Wesentliche sehe ich im Moment in der Aufnahme akustischer Instrumente und vielleicht auch Stimmen, aber weniger bei den synthetischen Klangerzeugern. Könnte also gut sein, dass ich mich von dem einen oder anderen Teil trenne (und dafür etwas anderes dazunehme…). Der ergonomische Aspekt soll dabei auch eine Rolle spielen, aber das scheint mir eher ein ständiger Prozess mit Versuch und Irrtum zu sein.

Auch sollen Besuche von Konzerten in diesem Jahr häufiger auf dem Programm stehen. Das letzte „Jazz im Diesel“ hat an diesem Wunsch durchaus seinen Anteil.

Aber das ist noch nicht alles, denn ich möchte auch selbst wieder mehr Musik machen. Ich habe mir überlegt, mit welchem Instrument ich mich am ehesten musikalisch ausdrücken könnte. Es ist das Saxophon. Nun bin ich aber bisher mit meinem Altsax nicht so recht vorangekommen. Das liegt zum Einen einfach daran, dass ich nicht geübt habe. Ich vermute aber auch, dass ich einige Fehler mache (Ansatz, Atmung, Luftführung, Grifftechnik, usw.), die ich nicht selbst korrigieren kann.

Daher habe ich beschlossen, mir helfen zu lassen und mit dem Saxophon noch einmal ganz von vorn anzufangen. Anfang Januar habe ich mich am Konservatorium Cottbus zum Saxophonunterricht angemeldet und am 01. März werde ich meine erste Stunde haben. Und von da an dann eine Unterrichtsstunde wöchentlich (außer in den Ferien).

Da mein Altsax derzeit von einem Familienmitglied intensiv genutzt wird und ich mich also um ein zusätzliches Instrument bemühen muss, konnte ich auch noch einmal über die Wahl des Saxophons (eigentlich kamen nur Alt oder Tenor in Frage) nachdenken.
Mein zukünftiger Lehrer am Konservatorium hat mich angesehen und gesagt: Tenor. Daraufhin habe ich mich mit dem Tenorsaxophon beschäftigt (wie klingt es, wer spielt es, usw.) und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass das Tenor für mich passt.

Woher also nun ein Tenorsaxophon nehmen? Das Konservatorium Cottbus bietet auch Leihinstrumente an. Die sind (zumindest was die Tenorsaxophone angeht) alles andere als neu. Mein zukünftiger Saxlehrer hat mir das beste Instrument herausgesucht. Gestern habe ich den Leihvertrag unterschrieben und das Instrument abgeholt. Es handelt sich um die Marke Jupiter. Das Sax ist mindestens mal an der Mechanik nahezu flächendeckend mit Rost überzogen. Die Mechanik selbst klappert merklich. Die Klappen decken zwar, aber die Polster sind scheinbar noch Erstausstattung. Mit dabei war ein Mundstück von Buffet (6*). Na ja, für den Anfang wird es schon gehen. Ich hege allerdings Zweifel, dass ich dieses Instrument allzu lange spielen werde…

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Reaktionen zu “Hobbyistischer Ausblick 2011” (4)

  1. Das mit dem Foto-Equipment steht bei mit für dieses Jahr auf dem Programm. Ich hoffe ja, daß Nikon endlich mal mit der D700s rausrückt. :-)

    Hehe, meine Tenorposaune ist auch von Jupiter. Allerdings habe ich diese letztes Jahr im September nebst dem Unterricht erstmal innerhalb der Familie abgetreten.

    Andrerseits ist da ja noch meine alte Besson Modell 1000, ausgepackt habe ich sie immerhin schon mal und der Zug läßt sich auch noch bewegen…

  2. Hi Ingo,
    ja die D700s ist seitens Nikon fällig. Immerhin gut zu wissen, dass man so ein Gerät nicht aus dem Ärmel schütteln kann. Ich schätze das Warten wird sich lohnen.

    Nach dem, was ich so gelesen habe, ist die Marke Jupiter(zumindest bei Saxophonen) für gute Instrumente bekannt. Aber mein Exemplar sieht doch recht mitgenommen aus. Ich werde mal Bilder machen.

    Beste Grüße,
    Frank

  3. Hi Frank,

    habe gerade gelesen, dass Du Dein Studio umbaust. Kennst Du mich noch? Stichwort: SY99 und Nürnberg….

    Ich wollte Dich kontaktieren, konnte aber keine eMail-Addy auf Deiner Site finden :-(

    Ich habe mir inzwischen ein „Mini-Studio“ zusammengebastelt und wollte mal mit Dir als „alten Hasen“ ein bisschen fachsimpeln.

    Würde mich riesig freuen, wenn Du Dich bei mir – nach all den Jahren – wieder mal melden würdest.

    Beste Grüße aus dem Frankenland,
    Bernd

  4. Hallo Bernd,
    na klar kenne ich Dich noch und der/die/das SY99 läuft noch wie am ersten Tag.
    Interessanter Weise könntest Du auch den Ingo (s.o.) evtl. noch kennen, denn ich war mit ihm zusammen auf der Musikmesse ’98, bei der Du mir das Teil übergeben hast. Das waren noch Zeiten!
    Übrigens hab ich Dich auch angelinkt, nämlich hier.
    Ich meld mich.
    Beste Grüße

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