Im Wechsel der Akkorde
Mittwoch, 12. Januar 2011

Jazz im Diesel – mit Lu Schulz und Detlef Bielke

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus

Am letzten Sonnabend (08.01.2011) konnte ich im Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus zwei kurzweilige Stunden lang richtig guten Jazz genießen. Lu Schulz (tenor/alto sax) und Detlef Bielke (piano) haben vor ungefähr 150 Leuten ein mitreißendes Konzert geboten.

Lu Schulz kenne ich bereits als Leiter der Mini Big Band am Cottbuser Konservatorium. Er spielt aber auch in der Band Zollfre!, macht bei Jazz for Fun mit und unterrichtet an der Hochschule Lausitz und der Musikschule Oberspreewald-Lausitz.
Zu Detlef Bielke habe ich mir ergoogelt, dass er u.a. seit 1984 in der Günther Fischer Band gespielt hat und bei „Jazz, Lyrik, Prosa“ mitgewirkt hat.

der (noch) leere Saal im DKWZu dem Konzert „Jazz im Diesel“ kamen anscheinend viel mehr Gäste als erwartet. Kurz vor Beginn der Veranstaltung räumte man eiligst zusätzliche Sitzgelegenheiten in den Saal. Einige Gäste mussten mit einem Stehplatz vorlieb nehmen.
Neben lebendig interpretierten Jazz-Standards wurden auch Kompositionen von Detlef Bielke geboten (z.B. »Ostinato«, »Hello Keith«, »Sorbische Samba«, »Die Maid saß unterm Eichenbaum«).
Hoch erfreut war ich darüber, dass sich die Musiker zu Keith Jarrett als musikalischem Vorbild bekannt haben. Denn dessen Musik (insbesondere die Solo-Konzerte) mag ich auch sehr. Und ja, dem Spiel von Detlef Bielke konnte man diese „Verbindung“ durchaus entnehmen. Ich kann nur sagen: es war ein Genuss…

Gefühlter Maßen viel zu schnell wurden die Gäste nach einer (durch stürmischen Beifall erzwungenen) Zugabe mit »Cheek to Cheek« in die dunkle Cottbuser Nacht entlassen.

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