Im Wechsel der Akkorde
Mittwoch, 17. Januar 2018

Willkommen Panasonic Lumix DMC-TZ101

Vorab: ich habe nichts davon, Produkte zu bewerben. Hier möchte ich nur meine Begeisterung für die Fotografie und Fototechnik, meine Überlegungen und Erfahrungen mitteilen.

Panasonic Travelzoom Kameras

Seit März 2012 nutze ich eine Canon Powershot G1X als kompakte Kamera, die ich praktisch immer dabei haben können wollte. Mein Smartphone reicht mir nicht zum Fotografieren und die DSLR möchte ich nicht ständig mit mir rumschleppen. (Ganz zu schweigen vom langwierigen und schmerzhaften Packen der Fototasche. Welche Objektive dürfen mit? Blitz? Stativ??).

Mit der Bildqualität der G1X war ich meistens ganz zufrieden. Das Handling war gut und das klapp- und schwenkbare Display hat mich stets begeistert. Die Bedienung war logisch und gab mir keine Rätsel auf.
Wünsche sind bei mir hauptsächlich im Hinblick auf die Größe (117 x 80 x 65 mm) und das Gewicht entstanden. Die Kamera habe ich nur schwer in die Jackentasche bekommen und mit 534 g zieht es auch ziemlich nach unten. Auch die Gemächlichkeit (Autofokus, Serienaufnahmen, Kunstpause beim Speichern) verlangte hin und wieder viel Geduld.

Nun ja, auch das verbaute Objektiv ließ noch Wünsche übrig. Der Brennweitenbereich war gerade noch ausreichend: mehr Weitwinkel wäre wichtig (z.B. 24 mm statt der 28 mm (KB-äquiv.)), etwas mehr Tele als die vorhandenen 112 mm (KB-äquiv.) hätte ich auch häufiger benötigt. Sicher wäre auch ein lichtstärkeres Objektiv wünschenswert, aber wenn Größe und Gewicht der Kamera nicht wachsen sollen ist das bei dem großen Sensor (1,5 Zoll, 18,7 x 14,0 mm) wohl nicht umsetzbar.
Die hohe Naheinstellgrenze fand ich (auch im Makromodus) alles andere als praktikabel. Ach ja, der optische Sucher ging auch nur knapp als Notbehelf durch (trotzdem gut, dass er da war) und das Bildformat hätte ich lieber in 3:2 gehabt (statt 4:3).

Nach den gut 5 Jahren habe ich mich nun nach einer neuen Kompaktkamera umgesehen. Eigentlich hatte ich mich schon auf die Canon Powershot G1X Mark III gefreut: sie ist mit 399g bei etwas geringeren Abmessungen (115 x 78 x 51 mm) wesentlich leichter geworden.
Kann sie aber die mit dem großen APS-C-Sensor (22,5 x 15,0 mm) mögliche Bildqualität auf die Speicherkarte bringen? Das hängt dann wohl sehr vom Objektiv ab. Ich werde das aber erst einmal nicht selbst in Erfahrung bringen, da sie mir momentan zu teuer ist. Außerdem empfinde ich den Brennweitenbereich mit 72mm (KB-äquiv.) im Tele als starke Einschränkung.

Letztlich habe ich als für mich derzeit besten Kompromiss die Panasonic Lumix DMC-TZ101 (TZ100 / SZ100) ermittelt, die bei immerhin noch ein Zoll großem Sensor (13,2 x 8,8 mm) ein moderates Superzoom (25 – 250 mm (KB-äquiv.)) bietet. Und das alles bei Jackentaschen-freundlichen Abmessungen (111 x 65 x 44 mm) und Gewicht (311g).

Wenn denn die Bildqualität wenigstens an das Niveau meiner alten G1X heranreicht, wäre ich damit ganz gut bedient. Dass das wahrscheinlich nicht ganz aufgeht, deutet sich im Image comparison tool von dpreview.com an. Allerdings schneidet eine Canon Powershot G5X m.E. nicht besser ab. Eine Sony Cyber-shot DSC-RX100 V vielleicht schon eher, aber wiederum nicht in dem Maße, daß ich auf den großen Zoombereich der TZ101 verzichten würde.

Der eigentliche Kompromiss im Vergleich zu 3-fach-Zoom-Kompakten mit 1-Zoll-Sensor liegt dann in der geringeren Lichtstärke / Offenblende des Objektivs (F2.8 statt z.B. F1.8), was im Zweifel höhere ISO erforderlich macht und man hat früher mit störendem Bildrauschen und Detailverlusten zu kämpfen. Tja, ist halt nie alles beisammen…

(Schon seit Ende 2006 befindet sich die „Mutter aller Travelzoomer“, die Panasonic Lumix DMC-TZ1, in Familienbesitz)

Eine weitere schmerzhafte Einschränkung stellt für mich das Display dar, weil es nicht dreh-/schwenk-/klappdar ist. Ich hoffe, dass sich das durch die Bedienung über Smartphone oder Tablet (via WLAN) zumindest in einigen Situationen ausgleichen lässt.

Der elektronische Sucher (EVF) ist zwar nicht sonderlich groß, bietet mir aber alle erforderlichen Informationen. Mehr brauche ich nicht. Die Kamera fühlt sich angenehm schnell an: Einschaltverzögerung, AF-Suche, Auslöseverzögerung – alles recht flott. Sehr gut gefällt mir auch, dass sich die Funktionstasten (und -symbole auf dem Display) konfigurieren lassen.

Einen Blitzschuh gibt es nicht. Der interne Blitz ist zum Aufhellen des Motivs ganz praktisch.
Videofunktionen benötige ich selten bis gar nicht und auch nicht in 4K. Die schicken 4K-Fotofunktionen (4K-Fotos, Post-Fokus) liefern keine RAW-Dateien.

Nun, ich werde nach und nach alles ausprobieren und die TZ101 darf sich in der Praxis bewehren. Über diesbezügliche Erfahrungen werde ich ggf. später berichten.

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Mein Jahr 2017 in Zahlen

Saxophon

Mein Saxophon habe ich im Jahr 2017 insgesamt 147 Stunden gespielt (2016: 133 Stunden). Davon entfallen 28 Stunden auf den Unterricht bei meinem Lehrer (2016: 25 Stunden).

Fotografie

Fotografiert habe ich in 2017 auch und zwar etwa 10.148 Bilder (2016: 6.623 Bilder), die an 121 verschiedenen Tagen entstanden sind (2016: 109 Tage) und auf meiner Festplatte 668 GB belegen (2016: 382 GB).

Tarangire Nationalpark

Sport

Insgesamt habe ich mir im vergangenen Jahr 43 Mal die Laufschuhe angezogen (2016: 69 Mal) und dabei 362 Kilometer zurückgelegt (2016: 729 km). Dafür habe ich in Summe 33,6 Stunden benötigt (2016: 66,1 Stunden), was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 10,8 km/h ergibt (2016: 11,0 km/h).

Ein paar Fahrradtouren habe ich auch noch absolviert und zwar 25 (2016: 25). Dabei sind 1.138 Kilometer (2016: 1.075 Kilometer) zusammen gekommen und die 51 Stunden im Sattel (2016: 54 Stunden) ergeben eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 22,3 km/h (2016: 19,9 km/h).

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Viertes Zwischenfazit meines Saxunterrichts

Gestern habe ich meine 200. Unterrichtsstunde am Saxophon absolviert und möchte kurz zurückblicken: hat sich der Unterricht gelohnt? Konnte ich dadurch mein spielerisches Können verbessern?

Dieses Zwischenfazit ist übrigens das vierte, weil es schon das erste, zweite und dritte gab.

Am 01. März 2011 habe ich begonnen, am Konservatorium Cottbus Saxophonunterricht zu nehmen. Mein damaliger Lehrer hat mir in insgesamt 78 Stunden (a 45 Minuten) den (Wieder-) Einstieg als Holzbläser erleichtert.
In dieser Zeit standen neben spieltechnischen Fragen vor allem eine präzise Artikulation und Klangformung im Vordergrund. Rückblickend habe ich sehr davon profitiert, dass dieser Lehrer mir didaktisch fundiert etwas beigebracht, mir jede Schwachstelle benannt und daran mit mir gearbeitet hat.
Einige Stücke oder auch Stellen wurden fast bis zum Erbrechen immer und immer wieder gespielt. Ein Satz, den ich damals gelegentlich hören musste, war: „Könntest du zur Abwechslung mal das spielen, was dasteht?“ So direkt auf meine Defizite hingewiesen zu werden, hat mich oft getroffen. Warum tue ich mir so etwas nach einem harten Arbeitstag noch an? Aber nur so konnte ich mich verbessern und es hat mich immer wieder angespornt zu üben.

Um insbesondere das Improvisieren zu erlernen habe ich ab 01. August 2013 zu einem anderen Lehrer an der Musikschule Oberspreewald-Lausitz gewechselt. Bei ihm habe ich bisher 122 Stunden (a 60 Minuten) absolviert und hoffe, dass es noch sehr viel mehr werden. Allein sein Saxophonspiel ist für mich immer sehr inspirierend.
Im Unterricht geht es um harmonische Zusammenhänge, Skalen, Stilistik und natürlich das Anwenden beim Saxophonspiel. Dazu gehört auch, den alten und neuen Meistern der Improvisation über die Schulter zu schauen; also Solos zu transkribieren und nachzuspielen (und sei es in halbem Tempo).

Zusammen mit meinen Übungen zu Hause habe ich seit 2011 bis heute genau 1258 Stunden Saxophon gespielt.
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Frühling an der Spree

Hier sind ein paar Bilder, die gestern entlang meiner Laufstrecke entstanden sind (nein, nicht während des Laufens).

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Mein Jahr 2016 in Zahlen

Und hast du nicht gesehen: ist das Jahr 2016 schon wieder vorüber…

Saxophon

Mein Saxophon habe ich in diesem Jahr insgesamt 133 Stunden gespielt (2015: 203 Stunden). Davon entfallen 25 Stunden auf den Unterricht bei meinem Lehrer (2015: 31 Stunden). Die Musikschule hat während der Schulferien unterrichtsfrei und ich mache wenn möglich nur noch außerhalb der Ferien Urlaub. Dadurch verringert sich leider die Anzahl der Unterrichtsstunden im Jahr.
Nebenbei, das ist mein bisher geringstes Jahresübungspensum seit 2011, was aber nicht heißt, dass ich das Interesse verliere. Vor allem ab September hat mir einfach die Zeit gefehlt.

Fotografie

Fotografiert habe ich in diesem Jahr auch und zwar etwa 6.623 Bilder (2015: 3.458 Bilder), die an 109 verschiedenen Tagen entstanden sind (2015: 56 Tage) und auf meiner Festplatte 382 GB belegen (2015: 110 GB). In die Bearbeitung der Bilder habe ich aber nahezu keine Zeit investiert.

am Goðafoss Wasserfall

am Goðafoss Wasserfall

Sport

Insgesamt habe ich mir in diesem Jahr 69 Mal die Laufschuhe angezogen (2015: 59 Mal) und dabei 729 Kilometer zurückgelegt (2015: 571 km). Dafür habe ich in Summe 66,1 Stunden benötigt (2015: 58,4 Stunden), was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 11,0 km/h ergibt (2015: 9,8 km/h).

Hier kann ich als Besonderheit auf meine Teilnahme am 6. DAK Firmenlauf Cottbus am 03.09. verweisen.

Ein paar Fahrradtouren habe ich auch noch absolviert und zwar 25 (2015: 9). Dabei sind 1075 Kilometer (2015: 432 Kilometer) zusammen gekommen und die 54 Stunden im Sattel (2015: 22 Stunden) ergeben eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 19,9 km/h (2015: 19,6 km/h).

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6. DAK-Firmenlauf Cottbus

Startnummer

Startnummer

Am 08. September habe ich wieder am DAK-Firmenlauf teilgenommen. Er wurde nun schon das sechste Mal in Cottbus durchgeführt und konnte 1557 Läufer mobilisieren. Im Vergleich zum letzten Jahr konnte ich meine Zeit um 42 Sekunden verbessern (19m:42s statt 20m:24s), obwohl die Strecke um ca. 300 Meter länger geworden ist. In der Männerwertung habe ich den 99. Platz (von 794 männlichen Teilnehmern) belegt (2015: Platz 221 bei 766 männlichen Teilnehmern).
Meinen Zieleinlauf kann man hier bewundern.

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